Das Düngen des Rasens gehört zu den Grundpflegemaßnahmen und sollte in jedem Falle durchgeführt werden. Damit Rasen optimal wachsen kann und dabei gesund bleibt muss er mit Nährstoffen versorgt werden. Die drei wichtigsten Nährstoffe dabei sind:

  • Stickstoff
    • Treibt das Wachstum der Gräser an
    • Sorgt für eine schöne Grünfärbung
  • Phosphor
    • Stärkt die Wurzeln der Gräser
  • Kalium
    • Hilft den Gräsern dabei gesund Zellen zu entwickeln
    • Stärkt gegen Trockenheit, Kälte und beugt Krankheiten vor

Meist werden im privaten Gebrauch Langzeitdünger eingesetzt, welche die Nährstoffe im richtigen Verhältnis enthalten und langanhaltend wirken. Chemische Dünger sind natürlichen dabei vorzuziehen, da sie eine höhere Nährstoffdichte aufweisen und sich diese kontrollieren lässt.

Wann ist der optimale Zeitpunkt, um den Rasen zu düngen?

Die erste Düngung einer jeden Rasenform erfolgt zu Beginn des Jahres, im März oder April. Lässt die Wirkung dann nach vier bis sechs Wochen langsam nach, kann ein zweites Mal im Sommer zwischen Juni und August Dünger gestreut werden. Es gilt dabei je stärker die Rasenfläche beansprucht wird, umso höher ist der Nährstoffbedarf der Gräser. Sollte der Verschleiß hier sehr hoch sein, kann eine dritte Düngung eingeschoben werden. Wer seinen Rasen fit für den Winter machen möchte, der sollte auf eine Herbstdüngung nicht verzichten. Die findet meist Ende September oder Anfang Oktober statt und versorgt den Rasen mit besonders viel Kalium, um die Zellen der Gräser zu stärken und gegen die Kälte zu schützen.

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