Langzeitdünger einsetzenIm Vergleich zum herkömmlichen Düngen, bietet der Einsatz von Langzeitdünger vor allem einen verminderten Aufwand. Hier ist das Düngen nur einmal pro Saison nötig. Langzeitdünger sind meist organischer Natur und bestehen so aus rein natürlichen Rohstoffen. Dies schont Umwelt und Mensch gleichermaßen.

 

Die Langzeitwirkung entsteht durch den natürlichen Charakter. Die Nährstoffe werden dem Boden und den Pflanzen erst dann zur Verfügung gestellt, wenn die Mikroorganismen die organischen Stoffe zerlegt und zersetzt haben. Durch die schrittweise Abgabe ist eine langanhaltende Versorgung sichergestellt. Meist sind qualitativ hochwertigen Langzeitdüngern Hornspäne oder Hornmehl beigesetzt.

Vor- und Nachteile von Langzeitdünger

COMPO Garten Langzeit-Dünger
Günstigen Langzeitdünger bestellen

Langzeitdünger bieten viele Vorteile. Durch die gleichmäßige Abgabe der Nährstoffe wird vor allem Stoßwachstum von Pflanzen vermieden. Solch ein Stoßwachstum, welches Phasen von schlagartigem Wachstum bezeichnet, kann zu Mangelversorgung führen. Außerdem spart der Einsatz von Langzeitdünger viel Zeit und Arbeit, weil nicht ständig nachgedüngt werden muss. Dies verhindert gleichzeitig eine Überdüngung des Bodens.

Anwendung findet Langzeitdünger vor allem bei der Rasendüngung. Auch hier sollte man mit der Düngung im Frühjahr, sprich im März beginnen. Das enthaltene Hornmehl beginnt dabei bereits nach wenigen Tagen zu wirken, während die Hornspäne ihre Wirkung erst nach einigen Wochen entfalten und so den Rasen bis in den späten Sommer hin mit Nährstoffen versorgen. Auch im Herbst können Langzeitdünger verwendet werden. Diesen sollten allerdings reich an Kalium sein.